Saadier-Graeber

Eine koenigliche Nekropole aus dem 16. Jahrhundert, 1917 wiederentdeckt, geschmueckt mit Carrara-Marmor und kunstvollen Zellige-Fliesen.

Entfernung: 1.2 km vom Zentrum
Dauer: 1 Stunde
Beste Reisezeit: Morgens

Ueber die Saadier-Graeber

Die Saadier-Graeber stammen aus der Regierungszeit von Sultan Ahmad al-Mansur (1578-1603). Sie wurden um 1672 versiegelt und blieben fast 250 Jahre verborgen, bis sie 1917 bei einer franzoesischen Luftaufnahme wiederentdeckt wurden.

Im Inneren fanden Archaeologen 66 Graeber in einem Garten und zwei Hauptmausoleen mit den schoensten dekorativen Kuensten der Saadier-Zeit.

Was es zu sehen gibt

Der Saal der Zwoelf Saeulen ist das Herzstuck mit Saeulen aus Carrara-Marmor und einem Muqarnas-Gewoelbe aus Zedernholz. Das zweite Mausoleum, der Saal der Drei Nischen, zeigt filigrane Stuckarbeit und geometrische Zellige-Fliesen.

Praktische Tipps

Eintritt: 70 MAD. Taeglich 9-17 Uhr. 30-45 Minuten Besichtigungszeit. Frueh am Morgen kommen, um Menschenmassen zu vermeiden.

Anfahrt: Im Kasbah-Viertel, 10 Gehminuten suedlich des Djemaa el-Fna.

Häufig gestellte Fragen

Der Eintritt zu den Saadier-Graebern kostet 70 MAD (ca. 7 EUR). Die Anlage ist taeglich von 9 bis 17 Uhr geoeffnet. Ein Fuehrer ist nicht noetig, kann aber die Erfahrung bereichern.

Die Anlage ist kompakt und laesst sich in 30-45 Minuten besichtigen. Die filigranen Details aus Marmor, Stuck und Zellige verdienen jedoch aufmerksame Betrachtung, Kunstliebhaber sollten eine Stunde einplanen.

Nach dem Fall der Saadier-Dynastie liess der Alawiden-Sultan Moulay Ismail die Graeber um 1672 versiegeln, um das Erbe seiner Vorgaenger auszuloeschen. Sie blieben verborgen bis eine franzoesische Luftaufnahme sie 1917 wiederentdeckte.

Frueh morgens direkt zur Oeffnung (9 Uhr) ist ideal, um den Menschenmassen zu entgehen, die sich bis zum Vormittag aufbauen. Der spaete Nachmittag ist ebenfalls ruhiger.